rbb-Intendantin Dagmar Reim erhält die Goldene Friedenstaube

Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), ist die nächste Trägerin der Goldenen Friedenstaube. Mit der Plastik werden Persönlichkeiten und Institutionen ausgezeichnet, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Frau Reim wird die Friedenstaube für ihr Engagement bei der Kampagne "Aktion Tagwerk – Dein Tag für Afrika" vom bisherigen Träger, dem Hamburger Dr. Michael Hoppe, am 30. August in Berlin überreicht. Hoppes Stiftung "steps for children" setzt sich für Kinder und Jugendliche in Namibia ein.

2008 schuf der Landshuter Künstler Richard Hillinger anlässlich des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen 30 lebensgroße, vergoldete Tauben. Jede davon steht für einen Artikel der Menschenrechtserklärung. Seither ziehen die Plastiken im übertragenen Sinne durch die Welt. Der jeweilige Träger einer Friedenstaube bestimmt selbst, an wen er sie weitergibt. Zu den bisher Ausgezeichneten zählen Verlegerin Friede Springer, der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier und der frühere Kreml-Chef Michail Gorbatschow.

Die Friedenstaube für Dagmar Reim steht für das Menschenrecht auf Bildung. "Frau Reim unterstützt das Engagement junger Menschen für die von Bildung ausgeschlossenen Kinder in Afrika. Sie setzt sich als Schirmherrin in Brandenburg für die bundesweite Kampagne 'Aktion Tagwerk – Dein Tag für Afrika' ein", begründete Dr. Michael Hoppe seine Wahl. Im Rahmen der Kampagne arbeiten Kinder und Jugendliche seit 2003 an einem Tag im Jahr in verschiedenen Einrichtungen und Unternehmen. Ihr Einkommen spenden sie, um Kindern in Afrika den Schulbesuch zu ermöglichen. Die Aktion findet jährlich auch beim rbb statt.

"steps for children"

Die 2005 von dem Hamburger Unternehmer Dr. Michael Hoppe gegründete Stiftung engagiert sich in Namibia für traumatisierte und bedürftige Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen sind Aids-Waisen. Ziel von "steps for children" ist die dauerhafte Selbstversorgung der Kinder, deshalb sind Bildung und Armutsbekämpfung die zentralen Aspekte in der Arbeit der Stiftung.