Andreas Dresens mit Spannung erwarteter neuer Film „Herr Wichmann aus der dritten Reihe“ über einen brandenburgischen Politiker wird am kommenden Sonntag (12. Februar 2012) im Berliner Kino International welturaufgeführt. Er gehört zu insgesamt drei Koproduktionen, mit denen der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) im Programm der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin vertreten ist. „This Ain’t California“ von Marten Persiel führt zurück in die 80er Jahre, in die Skater-Szene der DDR, als junge Leute auf „Rollbrettern“ über den Berliner Alex jagten. Auch dieser Dokumentarfilm hat am 12. Februar Premiere. Im Mittelpunkt des Kurzspielfilms „Crazy Dennis Tiger“ von Jan Soldat stehen zwei Brüder aus Schildow. Uraufführung am Dienstag, dem 14. Februar.
Sonntag, 12. Februar, 14.00 Uhr, Kino CINEMAXX5
„This Ain’t California“ von Marten Persiel dokumentiert die Subkultur der „Rollbrettfahrer“-Szene im Osten der 80er Jahre und zeigt auch wie die Protagonisten heute leben. Eine Produktion der Wildfremd Production GmbH in Koproduktion mit ARTE, dem rbb und dem MDR. „This Ain’t California“ wird in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ welturaufgeführt.
Sonntag, 12. Februar, 17.00 Uhr, Kino International
Für seinen Dokumentarfilm „Herr Wichmann aus der dritten Reihe“ hat Regisseur Andreas Dresen erneut den CDU-Politiker Henryk Wichmann begleitet. Schon 2002 hatte er seinen Wahlkampf in der Uckermark miterlebt und gedreht. Daraus entstand „Herr Wichmann aus der CDU“. Seit 2009 ist der inzwischen 33-Jährige Oppositionsabgeordneter im Brandenburger Landtag. Über ein Jahr lang beobachtete ihn Dresen bei der Arbeit im Parlament und im Wahlkreis Uckermark/Oberhavel.
Die Produktion der ISKREMAS Filmproduktion in Koproduktion mit dem rbb und Rommel Film feiert ihre Premiere in der Sektion „Panorama“.
Dienstag, 14. Februar, 11.00 Uhr, Haus der Kulturen der Welt, Kino 2
„Crazy Dennis Tiger“ von Jan Soldat handelt von zwei Brüdern im brandenburgischen Schildow. Bei einem Wrestlingkampf wird Philipp (Philipp Kamitz) schwer verletzt. Sein jüngerer Bruder Dennis (Dennis Kamitz) gibt Eddy (Marcel Sänger), dem bösen Wrestler aus dem Nachbardorf, die Schuld und schwört Rache. Die Koproduktion der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) Potsdam-Babelsberg mit dem rbb läuft im Berlinale Wettbewerb in der Sektion „Generation 14plus“.